Vortrag „Was geht mich die Schweizer Landwirtschaft an?“

Gaumen- und Gedankenanstösse – und die Möglichkeit, sich einzubringen

Montag, 19. März, 19.30 Uhr, Baitz, Alte Bergstrasse 7, 8707 Uetikon am See

Technische und ökonomische Begriffe haben in der Landwirtschaft Einzug gehalten. Bauern müssen effizient und konkurrenzstark sein. Die Natur aber hat weiterhin ihr zyklisches Werden und Vergehen. Kann das überhaupt zusammenpassen? (mehr …)

Generalversammlung 2017

Am Montag, den 29. Januar 2018 wird die Genossenschaft „Minga vo Meilen“ um 19h30 ihre Generalversammlung im Löwen Meilen abhalten. Neben den statutarischen Geschäften werden auch Ersatzwahlen sicher zu reden geben. Die Verwaltung wird mit 2 neuen Mitglieder ergänzt. In einer der Bewerbungen steht: «Minga ist Teil einer Bewegung, die diese Welt ein kleines bisschen besser macht ;).» Gäste, die sich für solche Leitsätze ebenfalls interessieren, sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist offen für alle und in keiner Weise verpflichtend.

 Weitere Informationen zur Angebotserweiterung und neuem Projekt mit Bio-Wein stehen ebenfalls in den Traktanden. Minga freut sich auf viele neue Interessenten; es gibt noch Erntepässe für die neue Saison!

Sommerfest / Kartoffelernte 3. September 2016

Bei wiederum wunderbarem, diesmal schon etwas herbstlichem Wetter, trafen sich etliche Minga Selbsternter und andere, morgens um 10 Uhr auf dem Kartoffelfeld.

Es hiess alle Kartoffeln zu ernten. Einerseits bedingt durch den Krautfäulebefall, anderer-seits durch den frühen Erntezeitpunkt dieser Sorten.

Dank dem, dass der Boden schön trocken war, konnte die strenge Arbeit gut durchgeführt werden. Die vielen trockenen Tage im August haben den Kartoffeln gut getan.

So konnte sich die Krautfäule nicht noch mehr ausbreiten.

Nach getaner Arbeit, konnte man sich am Buffet gütlich tun und der Grill war bereit.

Es folgten noch ein paar schöne Stunden unter dem Apfelbaum.

Wieder ein schöner Anlass, bei dem das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden wurde.

5.9.16 PR: Martin Fleischmann

Minga Interview mit einer Genossenschafterin mit Erntepass

  1. Wie bist Du auf Minga aufmerksam geworden?

Auf meinen täglichen Spaziergängen habe ich die Schautafel gesehen und bin dem Gemüsebauern mit Ehefrau begegnet.

Lokale Infos und das Gespräch mit der Bauernfamilie haben meine Aufmerksamkeit geweckt.

 

  1. Wieso bist Du bei Minga Mitglied geworden?

Ich war schon immer auf der Suche nach einer Art vertretbarer, nachhaltig ökologischer und umweltfreundlicher Gemüseproduktion. Dann habe ich dies gerade vor meiner Haus-türe gefunden. Das ist perfekt Ich mache voller Überzeugung mit.

 

  1. Du hast einen Erntepass, bist Du mit der Qualität des geernteten Gemüses zufrieden?

Ich bin sehr zufrieden.

 

  1. Was meinst Du zur Menge?

Für meinen 2 Personenhaushalt ist es genug, bis eher viel, da wir in der Regel nur abends kochen. Was zu viel ist, verschenke ich an Nachbarn, die es ebenfalls sehr schätzen.

 

  1. Wie stehst Du zum Verhältnis Preis zu Biogemüse vom Wochenmarkt?

Ich weiss die Preise vom Wochenmarkt nicht genau. Meine Arbeitstätigkeit lässt den Besuch des Wochenmarkts nicht zu. Ich kann aber Vergleiche ziehen zu Reformhäusern der Gegend, die Biogemüse anbieten.

Da ist Minga natürlich merklich günstiger, auch weil wir selber einen Teil Arbeit beisteuern und selbst ernten. Das hat für mich weitere Vorteile: Das Gemüse kommt wesentlich frischer auf den Tisch.

 

  1. Wie steht es mit der Mitarbeit, sind 12, beziehungsweise neu 16 Std. zu viel?

Es stimmt für mich, da ich die Zeiten selber einteilen kann. Da ich sowieso fast jeden Tag auf meinem Spaziergang vorbeigehe kann ich auch individuell nach Absprache mit dem Gartenteam mitarbeiten.

Es ist mir aber wichtig, dass die Gärtner nicht zu viel unbezahlte Arbeit leisten müssen.

 

  1. Wo könntest Du Dich sonst noch einbringen bei Minga?

Ich habe schon Setzlinge bei mir zuhause aufgezogen und einen Kochanlass bei mir zuhause organisiert. Und, ich steuere sehr gerne Kochrezepte bei.

 

  1. Lass uns mal phantasieren: Die Minga wäre „Deine“ Genossenschaft. Was gefällt Dir daran; Was würdest Du ändern?

 Mir gefällt alles, so wie es ist. Froh bin ich auch, dass ich nicht mehr Verantwortung übernehmen oder mich mit Genossenschaftsfragen auseinandersetzen muss. Dass wir uns mehr Salate wünschen, ist bei allen bekannt und wird fürs nächste Jahr angegangen.

 

 

  1. Gibt es natürliche Produkte, die Du vermissest im Angebot?

 Verschiedene Kräuter vermisse ich. Dieser Wunsch wurde an der Generalversammlung aufgenommen und ich bin mal gespannt, welche Spezialitäten wir erhalten werden.

Wichtig ist mir auch, dass wir durch die Minga wieder lernen, saisongerecht zu leben. Je nach Jahreszeit sind Früchte, Gemüse und Salate erntereif. Ausgereifte Produkte, die nicht vor der Reife geerntet werden und noch lange Transportwege überstehen müssen, schmecken einfach besser und sind nicht nur voll Wasser.

 

  1. Minga lädt auch zu geselligen Anlässen und Festen ein. Was gefällt Dir dabei; was würdest Du ändern?

Manche Anlässe habe ich besucht, einige nicht. Schön dabei war, dass man total frei kommen und wieder gehen kann. Individualität wird respektiert. Man trifft sich dabei oft mit Gleichgesinnten. Das verbindet.

  1. Neu werden sowohl mehr Bebauungsflächen für die Produkte zur Verfügung stehen, als auch neue Angebote wie Pilze, Trockenbohnen und Chicorée im Angebot aufgenom-men. Fehlt Dir da noch etwas?

Auf diese neuen Produkte freue ich mich; das ist super J

  1. Wie stellst Du Dir einen Waldgarten vor?

 Paradiesisch! Einen Garten, wie der Garten Eden von Adam und Eva. Bäume mit Früchten zum ernten; darunter stufenweise weitere essbare Natur-Produkte bis hin zu bodenkriech-enden Beeren.

  1. Könntest Du Dir vorstellen, bei der Laufenten-Betreuung mitzuwirken?

 An Wochenenden und in Ferienzeiten würde mich diese Aufgabe sehr interessieren. An gewöhnlichen Wochentagen bleibt mir wegen dem Beruf keine Zeit dafür.

14.In den Statuten der Minga-Genossenschaft steht der Begriff: Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi). Was bedeutet das für Dich?

 Keine Ausbeutung. In den 1930er Jahren legten die Menschen einen Drittel des Einkom-mens für die Nahrung aus. Das ist heute unvorstellbar.

In der Minga wird Solidarität zwischen dem Produzenten und dem Konsumenten gelebt, das heisst, dass je nach Ertragsjahr mehr oder weniger geerntet werden kann.

Generell habe ich durch Minga mehr Lebensqualität gewonnen. In Gesprächen mit GenossenschafterInnen  und durch Fachinformationen habe ich viel dazu gelernt.

Liebe Gabi, die Minga dankt Dir für diese interessanten und ehrlichen Antworten auf die Interview-Fragen. Minga wünscht Dir und der ganzen Genossenschaft ein gutes Erntejahr 2017.

Frühlingsfest Minga 22. Mai 2016

Eine grosse Schar Mingas traf sich am 22.Mai Nachmittags bei bestem Wetter zum Frühlingsfest.

Unter dem Apfelbaum wurde ein Buffet mit mitgebrachten Köstlichkeiten aller Art aufgebaut.

 

Die lockere Atmosphäre bot Gelegenheit einander kennen zu lernen und ins Gespräch zu kommen.

Die Selbsternter wurden in zwei Gruppen über den Ablauf der Ernte instruiert.

Es ging darum, die organisatorischen Abläufe des Erntens zu erklären.

Dies um zu gewährleisten, dass jeder die ihm zustehende Menge auf korrekte Weise ernten kann.

 

Das gute Wetter trug dazu bei, dass dieser Anlass zu einem vollen Erfolg wurde.

 

1.6.16 PR: Martin Fleischmann